Treffen der Initiative am 18.03.2018 in Reinsberg

Am Sonnabend,  dem 18.03.2017 um 14:00 Uhr findet im Raum des Vereins IV. Lichtloch des Rothschönberger Stollns e.V. ein zweites Treffen statt, bei dem sich Interessierte über die Möglichkeiten einer Arbeit für den Erhalt traditioneller ländlicher Bauten verständigen wollen. Eingeladen sind auch alle, die beim ersten Treffen nicht dabei waren, aber auch gern mehr für die historischen Bauten auf dem Land tun wollen.

Mehr zum Veranstaltungsort, wie man dahin gelangt und zum Verein IV.
Lichtloch findet man im Internet unter: http://www.viertes-lichtloch.de/
Die Anschrift ist Badstraße 1 in Reinsberg, unweit des Autobahndreieck Nossen.

Bei diesem Treffen wird es darum gehen, die Organisationsform
festzulegen, unter der künftige gemeinsame Aktivitäten stattfinden
sollen. Es wird besprochen werden, ob dies unter dem Dach eines bestehenden Vereins stattfinden kann. Mindstens in den persönlichen Gesprächen wird es aber sicher auch um konkrete Gebäude und Vorhaben gehen.

Treffen am 28.01.2017 - Ergebnisse

Rund zwanzig Interessierte waren am Sonnabend, 28.01. der Einladung ins Steingut gefolgt, um zu beraten, wie man das Engagement für die ländlichen Gebäude gemeinsam fortführen könnte. Bei einer Umfrage zeigte sich schnell, dass wesentlich zwei Interessen die Teilnehmer zusammengeführt hatten:

  • Man will sich mit Gleichgesinnten zum Erfahrungsaustausch treffen, sehen, was andere erreicht haben und wie.
  • Man will nach außen wirksam werden, Bauwilligen im ländlichen Raum die Angst vor der „alten“ Bausubstanz nehmen, Menschen für die traditionellen Gebäude und Bautechniken gewinnen. Fördern,  Beraten, Hilfe leisten, Arbeitsblätter sind Stichpunkte aus diesem Zusammenhang.


Darüber hinaus spielte der Wunsch nach dem Erhalt der Kulturlandschaft und an der Übernahme des Wissens um die traditionelle ländliche Kultur, das in der älteren Generation noch vorhanden ist, eine wichtige Rolle. Es wurde betont, dass die Zeitschrift Hoftor (früher Bauernhäuser und Bauernhöfe in Sachsen) und die Buchreihe Bauernhäuser Bauernhöfe Dörfer hier schon viel geleistet hat und das beides fortgeführt werden sollte. Dazu ist eine Zusammenarbeit mit Manfred Hammer anzustreben, der die Zeitschrift derzeit im eigenen Verlag weiter herausbringt.

Die Übereinstimmung in den Zielen führte zur Frage der Vernetzung. Ein Verein erscheint dabei auch weiterhin als geeignete Plattform. Dabei ist die Verbindung mit bestehenden Vereinen attraktiv, da man hier deren Strukturen mit nutzen kann und nicht die Mühe und Risiken einer Neugründung auf sich nehmen muss. Konkret angesprochen wurde die Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. (IGB) und der Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. Andererseits bleibt zu klären, inwiefern die Initiative dann eigenständig an den gesetzten Zielen Arbeiten kann und ob die Fortführung der Publikationen weiter unterstützt werden könnte. Es wurde beschlossen, zunächst zu den beiden genannten Vereinen
Kontakt aufzunehmen, und einen Katalog von Fragen zu beantworten. Dann soll bei einem neuerlichen Treffen am 18.03.2017 erneut darüber gesprochen werden, wie das Netzwerk organisiert werden kann.

Folgende Fragen sollen für die Vereine geklärt werden:

  • Welche Strukturen haben bereits existierende Untergruppen?
  • Welche Satzungen oder Geschäftsordnungen gelten für Untergruppen, welche Gestaltungsspielräume gibt es hier?
  • Welchen Zugriff gibt es auf die Mittel aus den Mitgliedsbeiträgen?
  • Kann die Zeitschrift Hoftor, kann die Buchreihe finanziell unterstützt werden?
  • Welche Maßnahmen der Gruppe wären versichert, wie weit reicht der Versicherungsschutz?
  • Welche Infrastruktur (Räume, Technik, organisatorische Arbeiten) ist ggf. vorhanden und kann durch die Gruppe genutzt werden?


Das nächste Treffen der Initiative wird am 18.03.2017 um 14:00 Uhr stattfinden.Nach einem Ort wird noch gesucht, Angebote gern an bauwerte@ohelbig.de.

Gemeinsam für ländliche Bauwerte arbeiten

Sie suchen Informationen zum Verein Ländliche Bauwerte in Sachsen e.V.? Der Verein musste aufgrund einer Fördermittelrückforderung in die Insolvenz gehen und existiert nach der Streichung aus dem Vereinsregister nicht länger.

Aus den Reaktionen auf die genannten Umstände wurde aber ein Interesse an einer Arbeit für die ländliche Architektur deutlich, auch ein Interesse an gemeinsamer Arbeit, das einer verbindenden Struktur bedarf. Wie kann eine solche gemeinsame Arbeit für die baulichen Werte im ländlichen Raum in Zukunft aussehen? Darüber sollten alle Interessierte ins Gespräch kommen. Darum laden wir zu einem solchen Treffen für den 28. Januar ab 14:00 Uhr in das Steingut Burkhardswalde (Gemeinde Klipphausen) ein.

Informationen zum Versammlungsort finden Sie unter steingut-burkhardswalde.de.

Buch über Hans Nadler fertiggestellt

Hans Nadler 1910-2005
Ein Leben in fünf Staatsordnungen
Ein Leben für die Sächsische Kulturlandschaft

Zusammengestellt von Manfred Hammer

Hans Nadler gehört zu den bedeutendsten Denkmalpflegern im deutschsprachigen Raum nach dem Zweitens Weltkrieg. Bekannt geworden ist er in der DDR durch sein Wirken als Leiter des Instituts für Denkmalpflege Dresden, welches für die damaligen Bezirke Cottbus, Dresden, Leipzig und Karl-Marx-Stadt – etwa der Fläche des heutigen Sachsens – zuständig war. Unter seiner umsichtigen Leitung gelangen unter wirtschaftlich und politisch schwierigen Bedingungen international hoch anerkannte denkmalpflegerische Fachleistungen. Er vermochte es darüber hinaus, Verantwortung für die Bewahrung der Kulturlandschaft in das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu rücken.

Literatur zum fachlichen Wirken von Hans Nadler gibt es zahlreich. Es fehlt bisher eine übergreifende Darstellung seiner Person und seines Wesens, seiner besonderen Fähigkeit, Menschen zu ermutigen und zu begeistern, sich einzusetzen für die angemessene Bewahrung ihrer Heimat. Durch 26 Einzelbeiträge von beruflich sehr unterschiedlichen Mitstreitern Hans Nadlers, von Architekten, bildenden Künstlern, Pfarrern, Museologen, Bürgermeistern, Denkmalpflegern, Bauleitern, Handwerkern, Volkspolizisten, Ingenieuren und Hochschullehrern aus allen Teilen Sachsens und darüber hinaus gelingt ein überraschend aussagestarkes Buch. Den Hauptteil bilden die Ausführungen seiner Tochter, Gisela Rudat, die das Entwicklungsbild einer bürgerlichen Familie - immerhin über fünf Staatsordnungen hinweg! - zeichnet.

Den Ausführungen folgt ein dokumentarisch bedeutsamer Anhang. Einmal ist es eine Übersicht des aus etwa 30.000 (!) Aufnahmen bestehenden Dia-Archivs Hans Nadlers. Weiterhin schließen sich eine Bibliografie Hans Nadlers, eine Übersicht zu Ehrenbürgerschaften und ausgewählten Ehrungen und eine Zusammenfassung der verschiedenen Lebensläufe der Autoren an. Damit wird diese Publikation nicht nur schlechthin eine Beschreibung des großen Denkmalpflegers, sondern ein lebendiges Abbild der Epochen, in denen er lebte und wirkte.

Da Prof. Hans Nadlers Wirken sprichwörtlich bis in die letzten sächsischen Randdörfer hinein reichte, hat sich, begleitet durch weitere förderliche Umstände, für den Verein Ländliche Bauwerte in Sachsen e.V. die Herausgabe des hier vorgestellten „Nadler-Buches“ quasi ergeben.

260 Seiten
ca. 260 Abbildungen
Farbdruck
Festeinband
Schutzumschlag
29,00 € (Fördermitglieder des Vereins 25,00 €) zzgl. Versand

Bezug

Verein Ländliche Bauwerte in Sachsen e.V.
Lommatzscher Straße 91
01139 Dresden

bzw.

verein@bauernhaus-sachsen.de

oder in ausgewählten Buchhandlungen

Das Buch kann wieder ausgeliefert werden!

Offener Hof in Podemus

Sonntag, 21. August '16, 14:00 - 17:00 Uhr

Schubertscher Hof, Podemus
Podemuser Hauptstr. 9

Im Jahre 1864 errichtete der Podemuser Bauer Johann Traugott Leberecht Schubert die wahrscheinlich weltweit einzige Scheunenwindmühle. Statt, wie üblich vier Flügel hatte Sie zwei Windräder in die Mauern eingelassen. Der Luftzug durch die Scheune drehte die Räder mit ihren hölzernen „Turbinenschaufeln“, welche einen Schrotgang und den Aufzug antrieben.

Leider musste die Mühle, stark geschädigt, im Jahre 1974 abgetragen werden. Eine behutsame Bergung und Dokumentation ermöglichte, sie 1993 wieder aufzubauen, leider 100km nördlich, im brandenburgischen Saalow.

In Podemus erinnert heute nur eine kleine Gedenktafel an die Schubertsche Scheunenmühle.

Trotzdem gibt es hier auch heute viel zu entdecken. Der jetzige Hofbesitzer, Armin Schubert hat mit ähnlichem Ideenreichtum wie sein Vorfahr, Baulücken auf dem Hof so behutsam geschlossen, das es schwer fällt, Neu von Alt zu unterscheiden. Dabei wurden historische Baustoffe mit traditionellen Techniken verarbeitet. Neben einem rustikalen Lehmfachwerk entstanden dabei unzählige liebevolle Details, die Johann Traugott stolz machen würden.

Schuberts lebendige Kreislaufwirtschaft orientiert sich auch bei Tier- und Pflanzenproduktion am historischen Vorbild und ermöglicht ihm eine fast ausschließliche Selbstversorgung.

Lassen Sie sich einladen, auf eine kleine Zeitreise, Sie werden überrascht sein! Für eine Erfrischung ist wie immer gesorgt.

 

 

Das Hoftor - Heft 47 erschienen

Mai 2016

Das 47. Mitteilungsblatt des Vereins ist wieder mit interessanten Beiträgen zu ländlichen Bauten und Dorfleben erschienen. Die Mitteilungsblätter werden an alle Fördermitglieder des Vereins versandt. Mehr über den Inhalt finden Sie auf der Seite zum Heft.

Stand auf der HAUS 2016 war ein Erfolg

Im Bild Kay Arnswald im Gespräch mit Horst Wehner, zweiter Vizepräsident im Sächsischen Landtag.

Zur diesjährigen HAUS-Messe Dresden war unser Verein mit einem Stand vertreten. Umgeben von Ausstellern für Haustechnik, Fertigteilhäuser, moderne Baudienstleistungen etc. wirkte unser kleiner Stand wie eine Insel der Ruhe und Bodenständigkeit. Mit reißerischem Hochglanzmaterial und Versprechungen konnten wir nicht werben, jedoch mit Beispielen zeigen, wie sich ein angemessen-modernes Leben auch in ländlichen Baudenkmalen verwirklichen lässt.

Der große Zuspruch gab unserem Anliegen Recht. Besonders freute uns, dass neben den vielen Interessenten aus dem privaten und gewerblichen Bereich auch der offizielle Messerundgang mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft bei uns verweilte, um sich unter anderem über Dämmmöglichkeiten an historischen Gebäuden zu informieren.

Abgerundet wurde unsere kleine Präsens durch Vorträge von Herrn Hammer zum Thema "Leben in ländlicher Bausubstanz - Philosophie, Herausforderung und Qualität".


VLBS auf Baumesse

Februar 2016

Der Verein ländliche Bauwerte in Sachsen e.V. ist in diesem Jahr auf der HAUS - der bundesweit größten regionalen Baumesse - vertreten. Die Messe wird vom 25. bis 28. Februar in den Dresdner Messehallen im ehemaligen Dresdner Schlachthof stattfinden. Es ist wichtig, dem Werben mit modernsten Bautechniken und Materialien auch die jahrhundertelangen Bauerfahrungen an die Seite zu stellen, die in den traditionellen ländlichen Gebäuden ihre Anwendung gefunden haben und die nur bedingt mit Neubautechniken kombiniert werden können.
Manfred Hammer wird dazu auch im Vortragsprogramm sprechen. Zum Thema "Leben in ländlicher Bausubstanz - Philosophie, Herausforderung und Qualität" können Sie seinen Vortrag auf Podium 2 verfolgen am
Fr., 26.02.2016 10:30 Uhr oder
Sa., 27.02.2016 10:15 Uhr.

Mehr Informationen zur Messe unter http://www.baumesse-haus.de/.

46. Mitteilungsblatt erschienen

Dezember 2015

Kurz vor dem Jahresende 2015 ist das 46. Heft der Mitteilungsblätter des Vereins erschienen. Das Heft vereint wieder neun ganz Beiträge zu ganz unterschiedlichen Aspekten des ländlichen Lebens und des Erhalts der traditionellen ländlichen Gebäude. Genaueres finden Sie auf Seite zum Heft. Die Mitteilungsblätter werden an alle Fördermitglieder des Vereins verschickt. Einen Antrag auf Fördermitgliedschaft finden Sie über den Punkt Fördermitgliedschaft im Menü links.

Neue Kontaktpunkte

September 2014

Weitere Kontaktpunkte des Vereins nehmen derzeit die Arbeit auf. Aud dieser Seite finden Sie in kürze Adressen der Ansprechpartner, die Ihnen bei der Instandsetzung historischer Gebäude, Gärten und anderer Anlagen im ländlichen Raum beratend zur Seite stehen.

   
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